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Nascar Racing: 2003 Season

Kontinuierlich hat der Spiele-Entwickler Papyrus beinahe jährlich eine Fortsetzung der populären Rennspiel-Reihe „Nascar Racing“ veröffentlicht, jetzt aber ist vorerst Schluss „Nascar Racing: 2003 Season“ soll erst einmal der letzte Teil der Reihe bleiben. Für das Finale hat Papyrus aber nochmals deutlich an Präsentation und Gameplay gefeilt.
Die Neuerungen liegen im Bereich der 3D-Grafik und der Gestaltung der Umgebung des Race-Tracks. So eröffnet sich dem Spieler neben einer voll animierten Boxengasse, Echtzeit-Reflexionen und Schatten ebenfalls eine besonders aufwendige Schadensdarstellung an den Fahrzeugen. Selbst die Windschutzscheibe verschmutzt durch aufgewirbelten Reifenabrieb, Schmutz und Öl, welches der Vordermann verliert.
Der Spieler kämpft auf den 23 originalen Nascar-Rave-Tracks Stoßstange an Stoßstange gegen den Rest des Fahrerfeldes. Durch Testen des Setups kann man seine eigenen Rundenzeiten und die Höchstgeschwindigkeit verbessern, hier gilt aber die Devise: ausprobieren, ausprobieren und immer wieder ausprobieren.
Egal ob man die vorherigen Nascar-Teile bereits kennt oder nicht, „Nascar Racing: 2003 Season“ bietet sowohl den Simulationsfreaks als auch den Einsteigern die Möglichkeit, schnell mit den zahlreichen Features vertraut zu werden. Verschiedenste Steuerungsmöglichkeiten von Tastatur über Joypad bis natürlich zu verschiedenen Lenkrädern kann man sein favorisiertes Gerät beliebig anpassen. Force Feedback wird selbstverständlich auch unterstützt, was dem Spielspaß zugute kommt.
Die Tuning- und Einstellmöglichkeiten am virtuellen Rennwagen sind ausgiebig und vielfältig doch bis man die besten Fahrzeugeigenschaften herausgefunden hat, können schon einige Rennen vergehen. Ebenso bietet der sogenannte Opponent Manager die Möglichkeit, gegnerische Fahrzeuge nach eigenen Vorstellungen zu lackieren bzw. zu bemalen.
Der Sound ist wie bei den Vorgängern fast unverändert, er geht immer noch durch Herz und Nieren und vermittelt dem Spieler das Gefühl, wirklich im Fahrzeug zu sitzen. Ein Mehrspieler-Modus für bis zu 42 Fahrer in einem Rennen via LAN oder Internet ist ebenfalls integriert.

Pascal May