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Sophie auf den Dächern

Mitten im Meer findet nach einem Schiffsunglück der junge Mann Charles ein Baby.
Ein winziges, lebendiges Kind in einem schwimmenden, gut verpackten Cellokasten. Liebevoll und rührend nimmt Charles, ein liebenswerter Eigenbrötler und unverheirateter junger Mann, das Mädchen zu sich. Er nennt es Sophie.
Sophie wird älter und ist fest davon überzeugt, dass Ihre Mutter das Schiffsunglück ebenfalls überlebt hat. Sie muss sie unbedingt finden.
Als Sophie zwölf Jahre alt wird, beschließt das Jugendamt Sophie in ein Waisenhaus zu stecken. Sophie ist außer sich vor Wut. Doch das Schicksal bringt sie auf eine heiße Spur, die sie und Charles nach Paris führt. Beide fliehen dorthin.
Kaum angekommen in Paris lernt Sophie den geheimnisvollen Matteo kennen. Dieser entführt sie in seine Welt „auf die Dächer von Paris“. Dort lernt Sie vieles über Freundschaft, Vertrauen und Mut. Aber auch die Kehrseite der sogenannten „Dachläufer“. Machtkämpfe und Revierkämpfe stehen hier an der Tagesordnung.
Ob Sophies Mutter wirklich noch lebt? Oder war alles umsonst? Ein aufregendes Abenteuer zwischen Himmel und Erde!


Die Autorin Katherine Rundell wurde 1987 geboren. Sie wuchs in London, Zimbabwe und in Brüssel auf. 2008 bekam sie ein Forschungsstipendium am All Souls College, Oxford. „Sophie auf den Dächern“ ist nach „Zu Hause redet das Gras“ ihr zweites Buch. Katherine Rundell gewann 2015 den Horn Book Award des renommierten Boston Globe.

Das ganze Buch ist sehr locker, lustig, lebendig, interessant, rührend und aufregend. Es hat mir sehr gut gefallen. Man kommt super rein und die Personen sind sehr gut beschrieben. Das Cover ist sehr ansprechend und schön. Die Idee von den lebenden Kindern auf Dächern und Bäumen finde ich toll und einfach mal ganz etwas anderes. „Sophie auf den Dächern“ hat mich gefesselt und ich finde, ein Erwachsener kann es ebenso gut lesen. Eine wunderschöne Geschichte mit der Botschaft: „Verfolge Deine Ziele und gib niemals auf!“

Miriam Seufert
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