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Flint und fertig

Flint! Zwölf Jahre. Ein Chaot. Und das Schlimmste: zum ersten Mal verliebt! Ausgerechnet Lea, die beste Freundin seiner Schwester, ist die Auserwählte.
Schlimmer geht es eigentlich gar nicht. Nur doof, dass genau sie auftaucht als er gerade beim „Piratenspielen“ mit seinem Freund Andi im Wald ist. Einfach nur peinlich. Doch als Lea bei seiner Schwester übernachtet, wittert Flint seine große Chance. Aber das ist nicht Flints einziges Problem. Bärchentapete im Zimmer, das geht mit zwölf einfach gar nicht mehr. Ach ja, und da ist auch noch die Abmachung mit seinen nervigen Eltern, dass er für jede Zwei im Zeugnis zehn Euro bekommt, aber jede Fünf mit einem Gartenarbeitstag bestraft wird. Gott sei Dank gibt es Opa! Hier gibt es für jeden Besuch gleich einen Euro!
Da sich mit zwölf das Leben angeblich komplett verändert, beschließt Flint ab jetzt unbedingt cool zu werden und will sein Leben total umkrempeln und das zu jedem Preis. Ob das mal gut geht?
Das absolute Chaos beginnt!

Der Autor Torsten Wohlleben wurde 1974 in Brake an der Weser geboren. Sein erstes Buch war ein Drehbuch, verfilmt mit einem Budget von 10 DM, einer Super-8-Kamera und einem Dutzend Schulkameraden. Er wohnt heute in der Nähe von Bremen und schreibt richtige Bücher. Zuletzt schrieb er den Jugendroman „Kann ich bitte löschen, was ich gerade gesagt habe?“.
Jutta Wetzel ist die Illustratorin des Buches. Sie wurde 1970 in Pforzheim geboren. Nach dem Studium und einem halbjährigen Arbeitsaufenthalt als Grafikerin in den USA war sie für verschiedene Agenturen tätig. Heute lebt sie mit ihrer Familie in Siegburg bei Köln.

Der Comic-Roman „Flint und fertig“ hat mich sehr an die Reihe „Greg’s Tagebuch“ erinnert. Auch wenn es viele Parallelen gibt, finde ich das Buch sehr witzig, amüsant und locker wie halt mal ein Teenagerleben so ist. Die Geschichte hat mir vor allem deshalb gefallen, weil es sich genau so zugetragen haben könnte. Durch die Comic-Bilder (schwarz/weiß) wirkt das Buch lebendig. Die Seiten des Buches sind sehr ansprechend und übersichtlich gestaltet, dadurch erleichtert sich das Lesen enorm und ist deshalb auch für sogenannte „Lesemuffel“ bestens geeignet.
Band 2 kann kommen ich werde ihn ganz bestimmt lesen!

Miriam Seufert